Buchstaben reichen sich die Hand
In einem arabischen Wort stehen die Buchstaben nicht einzeln nebeneinander, sondern werden miteinander verbunden – wie in einer Schreibschrift. Dabei ändert sich ihre Form ein wenig, je nachdem, ob ein Buchstabe allein, am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Wortes steht. Die Grundform kennst du schon aus Lektion 2.
Vier Formen
Hier siehst du einige Buchstaben in ihren vier Formen – von rechts nach links: allein, am Anfang, in der Mitte, am Ende:
Viele Buchstaben sehen am Anfang und in der Mitte fast gleich aus und unterscheiden sich nur durch ihre Punkte: بـ تـ ثـ نـ يـ. Besonders stark verändern sich ه und ع – schau sie dir genau an.
Sechs Buchstaben verbinden nicht weiter
Sechs Buchstaben verbinden sich nur mit dem Buchstaben davor, aber nie mit dem danach. Sie haben deshalb nur zwei Formen – von rechts: allein und am Ende:
Steht einer dieser Buchstaben im Wort, entsteht danach eine kleine Lücke, und der nächste Buchstabe beginnt neu – mit seiner Anfangsform.
Lamelif: ein besonderes Paar
Folgt auf ein Lam (ل) ein Elif (ا), werden beide zu einem eigenen Zeichen verbunden: لا. Im türkischen Elif-Ba lernt man es deshalb wie einen eigenen Buchstaben.
Übung: Wörter lesen
Lies die Wörter Silbe für Silbe und achte darauf, welche Form jeder Buchstabe hat. In Klammern steht die Lesung im türkischen Elif-Ba:
In زَرَعَ siehst du gut, dass ز und ر nicht weiterverbinden. In Lektion 5 lernst du das Cezm kennen – das Zeichen für Silben ohne Vokal.
